Schwarzwildjagd: Das Lüneburger Modell

von Norbert Happ Mit dem Namen Lüneburger Modell werden Bejagungsrichtlinien bezeichnet, die seit 1969 im Regierungsbezirk Lüneburg sehr erfolgreich angewendet und anschließend schnell bekannt wurden. Wegen der Bestandesexplosion des Schwarzwildes und der Schweinepestausbrüche sind sie heute – unberechtigt – in Verruf oder Vergessenheit geraten, leider auch im Raume ihrer Entstehung (Gert v. Harling, 2016, mündl.)….

Mondnacht-Locksauen!

von Siegfried Erker Zwei Tage vor Vollmond machte ich mich auf den Weg in mein ungarisches Revier. Pünktlich wie vereinbart erwartete mich mein Jäger László beim Jagdhaus. Nach einem kleinen Tratscherl ging es auch schon ab ins Revier. Da sein Geländefahrzeug in der Reparatur war, fuhren wir mit meinem. Nach gut 20 Minuten stellten wir…

Unterwegs mit dem Saufinder

Neben Ansitz-, Drück- und Bewegungsjagden gibt es noch eine ganz besondere Art, Sauen auf die Schwarte zu rücken. Diese ist aber nichts für jedermann! Aus dem Erfahrungsschatz von Matthias Meyer.   von Matthias Meyer Das Ausgehen von Einzelfährten bei Schnee, das Angehen von Sauen im Einstand oder die Bejagung vor dem stellenden Jagdgebrauchshund, dem Finder,…

Wo stecken welche Sauen wann?

von Matthias Meyer und Dirk Waltmann Schwarzwild gilt als unstet. Es hat ein ausgeprägtes Raum-Nutzungsverhalten und besiedelt zunehmend neue Lebensräume. Allerdings hat die Wissenschaft durch den Einsatz von Telemetrie-Technik festgestellt, dass ein Großteil der sozial organisierten Sauen recht standorttreu ist. »Wohnortwechsel« im Jahresverlauf Im Jahresverlauf haben Schwarzkittel unterschiedliche Lebensweisen. Je nach Witterung, Deckung, Fraßangebot und…