Aksakow über die Jagd: Erinnerungen und Betrachtungen eines leidenschaftlichen Jägers

Buchvorstellung Der russische Landadelige Sergei Timofejewitsch Aksakow (* 1791; † 1859) ist ein hierzulande nahezu unbekannter Autor, doch in seiner Heimat gilt er als Klassiker. Mit Eine Familienchronik verfasste er kulturhistorisch aufschlussreiche Schilderungen des Landlebens im Zarenreich. Absolut zeitlos sind seine lebendig geschriebenen Naturschilderungen über das Jagen, Pilzesuchen, Angeln und Sammeln von Schmetterlingen. Diese Verquickung biografischer…

Werte, Wandel, Weidgerechtigkeit 2.01 – Meditationen über den räudigen Fuchs

von Alexander Schwab „Es ist absolut auf jegliche philosophische Debatte zu verzichten, wenn das Recht, sich zu irren, nicht gegeben ist.“ Charles-Georges Leroy (1723–1789), Jäger und Philosoph, Leutnant der königlichen Jagden Ist es wirklich so schlimm? Rien? „Rien“ – „Nichts“, so lautet der lapidare Eintrag im Tagebuch von Ludwig XVI. (1754–1793), als er Marie-Antoinette heiratete,…

Kritik der vegetarischen Ethik – Wie vernünftig ist der Verzicht?

von Klaus Alfs Zweierlei Maß „Wenn es um Tiere geht, leiden wir unter moralischer Schizophrenie“, schreiben Gary L. Francione und Anna Charlton. Sie sind Juraprofessoren und gehören zu den prominentesten Tierrechtlern weltweit. „Klinische Schizophrenie umfasst wahnhaftes Denken. Unser moralisches Denken in Bezug auf Tiere ist buchstäblich wahnhaft“, bekräftigen sie. Mit „wir“ und „uns“ meinen die…

Jagen für Nichtjäger – Fragen und Antworten

Worum geht‘s? Sie sind kein Jäger? Gut, dann ist diese kleine Publikation vielleicht das Richtige für Sie, denn sie soll dem interessierten Nichtjäger Fragen bezüglich der Jagd beantworten und so einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten. Das in den Medien häufig befolgte Motto, wonach nur eine schlechte Nachricht eine gute Nachricht ist, beeinflusst auch die Berichterstattung…