Traditionelle Heilpflanzenkunde und Phytotherapie: Kräuterwissen im Geist des Paracelsus. Naturphilosophie. Pflanzenporträts. Therapeutische Anwendungen.

Buchvorstellung von Klaus Peinhaupt

Ein Buch über die Natur als Grundlage der Heilkunst

Also ist die Philosophie die Mutter der Arznei,
so dass man die Natur erkennen soll.

Paracelus I/359

Ich erinnere mich: Als mir, vor nun fast 20 Jahren, der erste Artikel von Olaf Rippe in der Zeitschrift Naturheilpraxis aufgefallen ist, war ich sofort von diesem speziellen Zugang zur Kräuterheilkunde begeistert. Die damals für mich noch exotische Verknüpfung des abendländischen Heilwissens mit der Alchemie hat mich sofort in den Bann gezogen und beschäftigt mich bis heute. Dank der beiden Autoren Olaf Rippe und Margret Madejsky wurde dieser wertvolle Zweig der Naturphilosophie in ihrem gemeinsam verfassten Werk Traditionelle Heilpflanzenkunde und Phytotherapie – Kräuterwissen im Geist des Paracelsus aufs Neue zum Erblühen gebracht.

Das Buch ist in zweierlei Hinsicht sehr bemerkenswert: Erstens, weil die beiden Autoren es verstehen einem die zeitlose Weisheit des Paracelsus behutsam näherzubringen, und zweitens, weil mit diesem Werk ein Großteil des paracelsischen Heilkräuterschatzes praxisorientiert erschlossen wird. Praxisorientiert nicht zuletzt deshalb, weil beide Autoren als Heilpraktiker tätig sind. Deshalb sind die Abbildungen, Therapiekonzepte, Rezepte und Hintergrundinformationen in diesem Buch auch im Einklang mit ihren eigenen Erfahrungen derart geordnet und formuliert, dass diese für jedermann leicht nachvollziehbar sind.

Erwähnenswert sind auch die vielen historischen Illustrationen in diesem Buch. Diese überliefern in symbolhafter Sprache wichtige Aspekte alchemistischer Prozesse, manche davon sind aber auch einfach nur wunderbare historische Fundstücke. Wer kennt heute schon noch den Forstteufel, der in den Wäldern von Salzburg ehemals sein gar »schröckliches Unwesen« trieb? Alleine schon wegen der zahlreichen wundervollen Illustrationen lohnt sich das Schmökern in diesem Buch.

Abb.: Forstteufel

Der Inhalt des Buches ist in zwei große Abschnitte gegliedert:

1) Mensch und Heilpflanze
2) Therapie mit Heilpflanzen

Der erste Abschnitt beginnt mit einem Abriss über die Geschichte der Kräuterheilkunde. Schon die erste Überschrift ist gut gewählt und vermag die jahrtausendalte Entwicklungsgeschichte der Medizin mit wenigen Worten zusammenzufassen: „Vom Zauberglauben zum Wirkstoffkult“. Die Beschreibung der Kräuterkunde des Paracelsus lässt das Ausmaß des Wissensschatzes dieses Mannes erahnen, und auch, welche geistigen Brücken zu spannen er imstande war:

»Die Kräuterkunde des Paracelsus ist eine faszinierende Mischung aus volksmedizinischem und eigenem Erfahrungswissen, antiker Medizinphilosophie, uralter heidnischer und hermetischer Weisheit sowie Kenntnisse der empirischen Weiber, wie man die kräuterkundigen Frauen zu jener Zeit nannte. Gleichzeitig öffnete sich mit Paracelsus die Tür zu einem neuartigen wissenschaftlichen Weltverständnis und zu einer modernen Medizin mit Heilpflanzen. So gilt Paracelsus auch als Begründer der Iatrochemie (also der Anwendung chemischer Kenntnisse zur Herstellung von Arzneimitteln) – und er war ein Meister der Alchemie.« (Zitat Seite 15)

Die Einleitung verschafft einen ersten Eindruck über die Gestaltung des Buches und ist zum Teil auch in der Vorschau bei Amazon enthalten: https://www.amazon.de/Traditionelle-Heilpflanzenkunde-Phytotherapie-Naturphilosophie-Pflanzenportr%C3%A4ts/dp/3039020064/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1L76V3A84LK4O&keywords=traditionelle+heilpflanzenkunde+und+phytotherapie&qid=1571669670&sprefix=Traditionelle+Heilpflanzenkunde%2Caps%2C168&sr=8-1

Der zweite Teil beinhaltet eine Übersicht über die gebräuchlichsten Heilkräuter, ihre Wirkungsweise und Einsatzgebiete nach Paracelsus. Eine große Anzahl überlieferter, manchmal auch neu adaptierter Rezepte sowie Hinweise zu auf dem Markt verfügbaren Arzneien, die nach spagyrischen und alchemistischen Verarbeitungsverfahren hergestellt wurden, machen das Buch auch als Nachschlagewerk wertvoll.

Ein Buch wider den Zeitgeist

»Wer eine Pflanze als Heilmittel nutzen will, der sollte sie zuerst an ihrem Wachstumsort studieren, der sollte wissen, wo und wann und in welcher Gesellschaft sie gedeiht, der sollte ihre sinnlichen Qualitäten wie Farbe, Geschmack, Geruch oder Konsistenz erfahren. Sämtliche beobachtbaren Phänomene sind bedeutsam und müssen mit dem Menschen in Beziehung gebracht werden. Je mehr Zusammenhänge dieser Art dem Einzelnen präsent sind, desto tiefer ist seine philosophische Erkenntnis. Auf diese Weise entdeckt der aufmerksame Beobachter auch die in Frage kommenden Heilmittel, die eine möglichst große Ähnlichkeit mit dem Geschehen im Körper aufweisen müssen. Wenn die Medizin aber nicht auf der Philosophie beruht, dann ist sie nichts als eine dürre, geruchlos gewordene Zimtrinde, die einem im Maul zergeht wie ein Filzhut
(Paracelsus) (Zitat Seite 43)

Wer dieses Buch offenen Geistes liest kommt am Ende wohl nicht umhin den Führungsanspruch der heutigen Schulmedizin in Frage zu stellen. Die Notfallmedizin ist zweifellos eine wichtige Errungenschaft, wer würde das bestreiten? Aber ein zukunftstragendes Heilverständnis schaut wohl anders aus, als Symptome ausschließlich auf der körperlichen Ebene zu bekämpfen, Pflanzen nur als Wirkstoffträger zu sehen und unwissenschaftliche, alternativ-medizinische Therapieansätze als unwirksam oder gar als Scharlatanerie zu betrachten.

Ein kurzer Vergleich der heutigen Schuldmedizin mit der Heilkunde des Paracelsus: 2018 wurde das Wahlfach Homöopathie von der Uni Wien gestrichen, weil Studierende sich beim Rektorat über die Vorlesung beschwert haben. Der Rektor sagte, er wolle sich von unwissenschaftlichen Verfahren und „Scharlatanerie“ klar distanzieren (Quelle Standard vom 27.11.2018). Die Kommentare der Leser reichten von „Pseudowissenschaft“ bis hin zum blanken (bösartigen) Hohn: „Dann kommt jetzt wohl die höchste Stufe der Verdünnung zur Anwendung: nämlich die Abwesenheit. Die Vorlesung gibt es ja immer noch, nur ist sie halt abwesend und nach dem homöopathischen Prinzip wirksam. haha“. Wissen ist Macht. Ja, aber das mündet nicht selten in Hochmut und menschenverachtende Überheblichkeit! Aber wahrscheinlich ist es in der heutigen, vom Intellekt dominierten Zeit nicht mehr einfach die ganzheitliche Sicht eines Paracelsus in all seiner Tiefe zu erfassen.

»In der Alchemie spricht man von verschiedenen Graden der Verwandlung. Eine stoffliche Tinktur wirkt nur auf einer anderen Ebene als ein vergeistigtes Destillat; dies ist also kein Werturteil, es hat aber dennoch Konsequenzen für die Therapie. Die Erfahrung zeigt, dass eine stoffliche Arznei eher kurzfristig und punktuell wirkt und häufiger gegeben werden muss. Je mehr dagegen die Arznei vergeistigt ist, desto eher wirkt sie auf lange Sicht und auf prozessuale Geschehen statt auf der zellularen Ebene.«

»Je höher der Grad der Vergeistigung, desto mehr wirkt die Arznei auch auf der spirituellen Ebene. Paracelsus sprach hier von der Veredelung eines Stoffs zur Quintessenz – dies ist ein anderer Begriff für das höchste Wesen. Eigentlich sind dies keine Arzneien sondern Hilfsmittel für den spirituellen Entwicklungsweg des Menschen, und insofern sind sie Heilmittel im wahrsten Sinne des Wortes. Paracelsus meinte, dass die Arznei immer etwas höher im Grad stehen sollte als die Krankheit (II/56), damit die Arznei zu einer Art Vorbild werden kann. Aber nur die höchsten Grade können auf den Lebensgeist und die mentalen und metaphysischen Prozesse im Menschen einwirken.« (Zitat Seite 133)

»Es sind alle Arcana so beschaffen, dass sie ohne Materie und Corpus ihr Werk vollbringen. Und zwar aus dem Grunde, weil die Krankheiten nicht Corpora sind. Drum soll Geist gegen Geist gebraucht werden, wie der Schnee vor der Sonne dahinschmilzt und vom Sommer (I/451).“

Aus den biografischen Notizen am Ende des Buches (Seite 426) geht hervor, dass Paracelsus der damaligen Schulmedizin kritisch gegenüberstand:

»Er unterrichtet als Erster an einer Universität in deutscher Sprache. Seine Vorträge sind eine revolutionäre Kriegserklärung an die herrschende Schuldmedizin (P. Meier, 1998). Er verwirft die Säftelehre, trägt eigene Erfahrungen in der Krankenbehandlung vor und beschränkt sich nicht auf die Kommentare der überlieferten Schriften. Er unternimmt mit seinen Schülern, die ihn sehr verehren, Kräuterexkursionen. Zusammen verbrennen sie im Johannisfeuer die Schriften Avicennas, um ein Symbol für eine neue Epoche in der Medizin zu setzen.«

Unter seinen Standesgenossen machte er sich Zeit seines Lebens damit nicht nur Freunde. Auch heute noch stoßen seine Lehren vielerorts auf Ablehnung, was Paracelsus jedoch schon damals vorhersah.

»Zum Unmut seiner Gegner löst Paracelsus nach seinem Tod ein Versprechen ein, das er zuvor in seinen Schriften gemacht hatte: „Ich will mehr nach meinem Tode wider euch ausrichten als vorher, und ob ihr schon meinen Leib fresset, so habt ihr nur einen Dreck gefressen, der Theophrastus wird mit euch streiten ohne den Leib.« (Paracelsus)

Ein Buch für Liebhaber der wahren Natur

Alle, die ein liebevolles Verhältnis zur Natur pflegen kommen eines Tages zur Einsicht, dass uns diese ein großartiger Lehrmeister ist. Diese Liebe zur Natur, um die es Paracelsus geht, hat nichts mit trivialer Weltverbesserei zu tun, sondern einzig und allein mit jener verborgenen Natur, die sich hinter dem Schleier des Sichtbaren befindet. Die Natur ist ein unverrückbarer Prüfstein für den Wahrheitsgehalt unserer philosophischen Betrachtungen, aber auch ein Hort jedweder heilkräftigen Arznei im ursprünglichen Sinn.

»Die Weisheit hat keinen Feind, nur den, der sie nicht versteht.« (Paracelsus III/614)

Dieses Buch regt dazu an, ganz im Geiste des Paracelsus, die Natur genau zu beobachten, selbst zu forschen, größere Zusammenhänge zu begreifen und die Standpunkte der heute herrschenden Schulmedizin zu hinterfragen. Es eröffnet einen völlig neuen Zugang zum lebendigen Wesen der Heilkräuter und stärkt das Vertrauen in eine beseelte Natur ohne dabei wissenschaftliche Erkenntnisse zu verleugnen. Darüber hinaus ist das Buch ein verständliches und nützliches Nachschlagewerk für jeden an der Kräuterheilkunde Interessierten und ein wertvolles Werkzeug für die tägliche Praxis.

Wer, so wie ich, an diesem Buch Gefallen findet ist gut damit beraten, sich dazu ergänzend den Band Paracelsusmedizin – Altes Wissen in der Heilkunst von heute (erschienen ebenfalls im AT Verlag) zuzulegen.

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Verlagsvorstellung der Autoren

Margret Madejsky und Olaf Rippe sind Heilpraktiker mit eigener Praxis. Schwerpunkte Paracelsusmedizin, Kräuterheilkunde, Astrologische Medizin, Humoralmedizin und Homöopathie. Mitbegründer von Natura Naturans, Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Abendländische Medizin. Mehrere Bücher, regelmäßige Publikationen in Fachzeitschriften. Vorträge und Seminare im In- und Ausland.
https://www.olaf-rippe.de/
https://www.margret-madejsky.de

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KRAUTJUNKER-Rezensent Klaus Peinhaupt

Von seinen 54 Jahren auf dieser Welt streife ich nun sicher schon 50 Jahre regelmäßig immer wieder im Wald umher.
Heute bin ich selbstständig und betreibe eine kleine Werbeagentur. Die Wälder liebe ich immer noch so wie damals. 

https://www.peinhauptundpartner.com/

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KRAUTJUNKER-Kommentar: In Egon Friedells wunderbarem Riesen-Essay Kulturgeschichte der Neuzeit, erschienen 1927 bis 1931 bei Beck in München, steht folgendes über Paracelsus (nachzulesen hier: https://gutenberg.spiegel.de/buch/kulturgeschichte-der-neuzeit-4951/7):

Fünftes Kapitel

Das Hereinbrechen der Vernunft

Der Mensch ist also nichts als ein Haufen von Irrtümern, ohnmächtig ohne die Gnade. Nichts zeigt ihm die Wahrheit: alles betrügt ihn. Die beiden Hauptstützen der Wahrheit, der Verstand und die Sinne, betrügen sich gegenseitig.
Pascal

(…)

Paracelsus

Daß wir uns aber noch immer in einer Art Übergangszeit vom Mittelalter zum Rationalismus befinden, zeigen die zahlreichen Mystiker, Kabbalisten und Wunderkünstler, die den geistigen Bestrebungen des Zeitalters das eigentliche Gepräge geben. Sie haben gleichsam den Habitus einer neuentstandenen zoologischen Spezies, die noch Rudimente der früheren, aus der sie hervorgegangen ist, mit sich herumträgt, etwa wie wenn Geschöpfe, die bereits den Übergang von der Wasserexistenz zum Landleben vollzogen haben, noch Schwimmhäute oder Doppelatmung durch Kiemen und Lungen aufweisen. Im Grunde waren gerade sie es, die das lehrten, was man in jener Zeit unter »Wissenschaft« verstand. Unter ihnen erlangten Agrippa von Nettesheim und Theophrastus Bombastus Paracelsus von Hohenheim die meiste Popularität. Der erstere gab im Jahr 1510 unter dem Titel »De occulta philosophia« eine Art Lehrbuch der Magie heraus, die er in eine natürliche, eine himmlische und eine religiöse gliedert: die erste zeigt, wie man über die irdischen Kräfte Herr wird, die zweite, wie man in die Geheimnisse der Gestirne eindringt, die dritte, wie man Macht über die Dämonen gewinnt; und Paracelsus ist eine der originellsten Figuren des ganzen Zeitalters: Humanist und Physiker, Alchimist und Astrolog, Chiromant und Totenbeschwörer, Chirurg und Theurg, Entdecker des Wasserstoffs und Erneuerer der wissenschaftlichen Medizin; auf seinem steten Wanderleben als Arzt, Lehrer und Goldmacher von aller Welt umworben und von einem lärmenden Hofstaat umschwärmt, in dem wahre Jünger der Wissenschaft mit Abenteurern und Müßiggängern, die nach dem Stein der Weisen begehrten, bunt durcheinandergemischt waren (wie ja überhaupt in jener Zeit gemeiner Goldhunger und edler Wissensdurst kaum voneinander zu trennen sind); überall sensationelle Kuren vollbringend, Kenntnisse sammelnd und ausbreitend, Skandal und Bewunderung erregend, um schließlich auf Anstiften einiger graduierter Kollegen, die in seiner Genialität eine Geschäftsstörung erblickten, hinterlistig ermordet zu werden. Im Gedächtnis der Nachwelt lebt er teils als Typus des Scharlatans, als skurrile und verächtliche Jahrmarktsfigur, teils als Typus des Sehers, als Märtyrer der Wissenschaft und Wohltäter der Menschheit. Beide Versionen haben recht.

Auch seine Schriften tragen diesen zwiespältigen Charakter. Schwülstig und gesucht, großsprecherisch und weitschweifig, dunkel und überladen, zeigen sie, daß ihr Verfasser den Namen Bombastus nicht mit Unrecht trug; aber auch dem Namen Theophrastus hat er Ehre gemacht: er war ein wahrer Beauftragter Gottes, ein Künder tiefen Wissens und echter Weisheit. Nicht in den Büchern, betont er immer wieder, müsse man die Wahrheit suchen, sondern im Buch der Natur: was in Galens Schriften zu finden ist, gleiche dem Schwamm, der auf dem Baum des Lebens wächst; nur ein Tor kann den Schwamm mit dem Baum verwechseln. Er lehrte, um es mit einem Worte zu sagen: eine pantheistische Medizin: alles hängt zusammen, Aufgabe des Arztes ist es, diesen Zusammenhang zu ergründen; auch die Welt, die Erde ist ein großer Organismus mit Leben und Störungen, Antlitz und Krankheiten, Atemzug, Pulsschlag, Fieber und Genesung.

An den Stein der Weisen hat er fest geglaubt: das Gesetz von der Erhaltung der Elemente war ihm eben noch unbekannt. Dieses Gesetz ist jedoch neuerdings durch das Radium widerlegt worden, das sich bekanntlich in ein anderes Element, das Helium, zu verwandeln vermag. So wird »unwissenschaftlich«, was bisher ein Pfeiler der Naturforschung war, und »wissenschaftlich«, was bisher als roher Aberglaube galt. Dies ist die Geschichte der sogenannten Wissenschaften, und ihre Betrachtung müßte den Dünkel der gelehrten Handwerker sehr herabmindern, wenn diese für freie Erwägungen des gesunden Menschenverstandes überhaupt zugänglich wären.

Die Alchimie bezweckte übrigens keineswegs bloß Goldmacherei. Der geheimnisvolle Stoff, das »Arcanum«, das man suchte, sollte auch zugleich eine Panazee gegen alle Krankheiten sein, gleich dem Theriak des Altertums. Man war damals überhaupt der Ansicht, daß es eine allgemeine erlösende Formel geben müsse, die mit einem Schlage die Rätsel der Welt entschleiert, einen Generalschlüssel, der das Tor zu allen Geheimnissen öffnet: dies ist der tiefere Sinn des Steins der Weisen.

***

Anmerkungen

Von KRAUTJUNKER existiert eine Facebook-Gruppe.

Titel: Traditionelle Heilpflanzenkunde und Phytotherapie: Kräuterwissen im Geist des Paracelsus. Naturphilosophie. Pflanzenporträts. Therapeutische Anwendungen.

Autoren: Olaf RippeMargret Madejsky

Verlag: AT Verlag

Verlagslink: https://at-verlag.ch/buch/978-3-03902-006-5/Olaf_Rippe_Traditionelle_Heilpflanzenkunde_und_Phytotherapie.html

ISBN: 978-3-03902-006-5

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