Sizilien: Tagliatelle verdi ai funghi porcini (Grüne Tagliatelle mit Steinpilzen)

am

von Andreas Hoppe

Dieses Gericht ist an ein Rezept aus dem Tischi Toschi angelehnt, das Luca, der Besitzer, mit mir zubereitet hat.

 

Rezept für 4 Personen
Zubereitungszeit: 40 Minuten

 

400 g grüne Tagliatelle
Meersalz
450–500 g frische Steinpilze
100 g Pancetta, ersatzweise Bauchspeck
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl Extra Vergine
200 ml Weißwein
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
einige Spritzer Zitronensaft
3–4 EL glatte Petersilie, gehackt
3–4 EL gehobelter Pecorino

Tagliatelle Steinpilze.

Die Tagliatelle nach Packungsanleitung in Salzwasser al dente kochen. Die Nudeln abgießen, dabei etwas mehr als 200 Milliliter Kochwasser auffangen und beiseite stellen.

Steinpilze säubern und in Scheiben schneiden. Pancetta klein schneiden. Knoblauch abziehen und klein hacken. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Pancetta sowie Knoblauch darin kurz anbraten. Die Steinpilze dazugeben und etwas mitbraten. Mit Weißwein ablöschen. 200 Milliliter vom aufgefangenen Kochwasser dazugeben und alles einige Minuten köcheln lassen.

Die Tagliatelle tropfnass in die Pfanne zu den Steinpilzen geben und gut vermischen. Salzen und pfeffern und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Bei Bedarf noch etwas Kochwasser dazugießen, falls die Pasta zu trocken erscheint. Die gehackte Petersilie unter die Pasta rühren. Auf vier Tellern anrichten und mit Pecorino bestreut servieren.

 

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Anmerkungen

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Titel: Das Sizilien-Kochbuch

Autor: Andreas Hoppe

Rezept-Köchin: Cettina Vicenzino https://www.randomhouse.de/Autor/Cettina-Vicenzino/p619552.rhd

Foto: © Cettina Vicenzino/Südwest Verlag

Verlag: Südwest Verlag

Verlagslink: https://www.randomhouse.de/Buch/Das-Sizilien-Kochbuch/Andreas-Hoppe/Suedwest/e511718.rhd

ISBN: 78-3-517-09609-4

 

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Verlagsinformation zu dem Buch:

Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Sizilien
mit TV-Liebling Andreas Hoppe

Schauspieler Andreas Hoppe, seit über 20 Jahren als Mario Kopper im „Tatort“ Ludwigshafen zu sehen, hat eines mit seiner Serienfigur mit sizilianischen Wurzeln gemeinsam: die Liebe zur einfachen, mediterranen, sizilianischen Küche.

Mehr als 20 Jahre hat Andreas Hoppe davon geträumt, mit Mario Kopper in Sizilien auf Entdeckungsreise zu gehen; das hat der Schauspieler nun getan, hat Land und Leute lieben gelernt, vor Ort gekocht und die ursprünglichsten Rezepte der sizilianischen Küche eingefangen – eine Küche, die geprägt ist von den Einflüssen anderer Kulturen, die ihr heute außerhalb von Italien hohes Ansehen verschafft haben. So brachten die Araber Gewürze, Zitrusfrüchte, Reis und Zucker mit, während die Griechen Ricotta, Oliven und den Weinanbau auf Sizilien populär machten. Die Spanier hinterließen Tomaten und Auberginen, die Hauptzutaten für das Nationalgericht schlechthin: Spaghetti Siciliana.

Seine Genussreise startet er in Syrakus, einer der ältesten Städte Siziliens. Von dort aus fährt er Richtung Norden ins antike Taormina. In Calatabiano, am Hang des Ätnas, bereitet er süße und herzhafte Gerichte mit den allgegenwärtigen Orangen zu. Überall erfährt Andreas Hoppe italienische Gastfreundlichkeit pur. Dass es auf Sizilien nicht ganz ohne Amore geht, erlebt er auf seiner letzten Station: In Marzamemi lernt er eine Sizilianerin kennen und genießt mit ihr die Spezialitäten aus dem Meer.

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Interessantes Rezept! Ein bisschen wie Carbonara, aber ohne Eier, dafür mit Pilzen… Aber wahrscheinlich bin ich schon zu sehr Carbonara geschädigt, dass mir die gleich in den Sinn kommt.

    Gefällt 1 Person

    1. KRAUTJUNKER sagt:

      Zum ersten Mal wage ich es, dem Meister aus Wien zu widersprechen: „Carbonara geschädigt“ kann man gar nicht sein, höchstens „Carbonara gesegnet“.

      Gefällt 1 Person

      1. Meister bin ich zwar keiner, … aber das mit dem Gesegnet, das lasse ich mal so gelten… 😉

        Gefällt 1 Person

  2. portapatetcormagis sagt:

    Schaut das lecker aus!
    Wann darf ich vorbeikommen 😉

    Gefällt 1 Person

    1. KRAUTJUNKER sagt:

      Vielen Dank. Der Haken an dem Rezept ist leider, dass man in diesem heißen und trockenem Sommer nur schwerlich genug frische Steinpilze findet.

      Gefällt 1 Person

      1. portapatetcormagis sagt:

        Das stimmt wohl.
        Aber ich bin da nicht so. Ich könnte auch mit Kräutersaitlingen oder Pfifferlingen oder sowas leben 😉

        Gefällt 1 Person

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