Nase und Nasengebrauch der Jagdhunde

von Joachim Orbach Bekanntlich ist die Nase unserer Jagdgebrauchshunde ihr wichtigstes Sinnesorgan. Was sie leisten kann und wie sie genau funktioniert, sollten Jagdhundeführer und Verbandsrichter präzise wissen. Während wir Menschen die Natur und unsere Umwelt hauptsächlich mit den Augen und den Ohren wahrnehmen, geschieht dies bei unseren Hunden in erster Linie durch das Riechorgan. Wissenschaftler…

Der Weg zum Jagdbegleiter: Was Erstlingsführer vor dem Hundekauf wissen müssen

von Joachim Orbach Was sollten Erstlingsführer vor dem Kauf ihres ersten Jagdhundes beachten? Damit die Entscheidung nicht zum Reinfall wird, habe ich eine Checkliste entwickelt, die angehenden Hundebesitzern Orientierung bietet. Bevor man sich einen Jagdgebrauchshund anschafft, wird man nicht spontan handeln, sondern gewisse Dinge zuvor gründlich abwägen. Am wichtigsten sind Fragen wie: Ist artgerechte Haltung…

Der Geist von Springe

von Joachim Orbach Der Bedarf nach schnell verfügbarer Information, rascher Wandel, Schnelllebigkeit und Vergänglichkeit sind herausragende Merkmale unserer Zeit. Was gestern noch Gültigkeit hatte, ist heute oftmals bereits überholt oder für viele auch Schnee von gestern. Für das Jagdgebrauchshundewesen dürfte das alles aus meiner Sicht u. a. nicht für die einstigen jagdkynologischen Seminare von Springe…

Koordinierte Reviergestaltung und Wildbewirtschaftung

von Volker Seifert u. Joachim Orbach Seit Jahrzehnten werden innerhalb der Jägerschaft die Verschlechterung der Jagdmöglichkeiten, wenn nicht beklagt, so doch zumindest festgestellt. Neben der schwindenden gesellschaftlichen Akzeptanz der Jagd und der daraus resultierenden ständigen Verschlechterung der gesetzlichen Bestimmungen, die den jagdlichen Handlungsraum beschränken, wird eine großräumige Verschlechterung der Revierverhältnisse bemerkt. Diese Verschlechterung zeigt sich…

 So war es einmal mit den Rebhühnern im Oberbergischen Land

von Joachim Orbach Das Oberbergische Land ist eine wald- und wasserreiche Mittelgebirgslandschaft und ist geprägt von kleinteiliger Landwirtschaft zwischen Rhein- und Sauerland im Osten des Naturparks Bergisches Land (NRW) gelegen. Hier fand auch das Rebhuhn einst beste Lebensbedingungen vor, die sich aber im Laufe der Jahre leider geändert haben. Für das Jagdjahr 1959/60 wurden in…

Der Wald als Lebensraum für unser Wild

von Joachim Orbach Bereits 1985 im Vorwort zur 9. Auflage von Das Rehwild (von Ferdinand von Raesfeld) schrieben Alfred Hubertus Neuhaus und Dr. Karl Schaich: »Wir wurden aber auch – selbst bei sehr kritischer Betrachtung – in unserer Auffassung bestärkt, dass die Forderung, „um unseren schönen Wald zu retten, 9 von 10 Rehen abzuschießen“, bösartiger…

Man muss es nur wollen und dann handeln!

von Joachim Orbach Gerade im Zeitalter neuer Technologien und sozialer Netzwerke stellen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit eine große Herausforderung dar. Sie können aber auch zur Chance werden, wenn es um die Sachlichkeit geht. Aus dieser Erkenntnis heraus widmete sich bereits im Jahre 2013 die 51. Internationale Jagdkonferenz (IJK) in Gargellen, welche auf Einladung der Vorarlberger Jägerschaft…

Unsere Vorstehhunde als Vollgebrauchshunde

von Joachim Orbach Bekanntlich stellen unsere Vorstehhunde – wie u.a. der Deutsch Drahthaar – den größten Anteil der im Jagdbetrieb geführten Jagdhunderassen und das hat mit Sicherheit auch was mit der Entwicklung des Jagdgebrauchshundwesens und der vielseitigsten Verwendung dieser Hunde zu tun. Sie werden bekanntlich daher auch als Vollgebrauchshunde bezeichnet. Es war kein anderer als…

Der Langhaarteckel als Jagdhund

von Joachim Orbach Langhaarteckel waren lange Zeit eine äußerst beliebte Hunderasse in Deutschland und sind auch in der heutigen Zeit noch besondere Jagdbegleiter. So führte der bekannte große Rüdemann und Vorstehhundezüchter (Deutsch-Langhaar)  Hans Sämmer, der fast 200 Hunde in das DGStB brachte, seinen schwarzroten Langhaar-Teckelrüden Bandit vom Fahrenbach auf über 500 Nachsuchen und sprengte mit…