Schweinefilet mit Aprikose und Salbei

von Louisa Lorang

Hier ist nicht soooo viel Fleisch pro Person vorgesehen, sorge also für sättigende Beilagen – am besten einen Bohnensalat oder einen schönen Kartoffelsalat und einen großen knackigen grünen Salat. Kühles Bier zur Begleitung ist obligatorisch.

Rezept für 3 bis 4 Personen
2 EL Salzflocken
15 Salbeiblätter
5 Rosmarinzweige
1 Schweinefilet
Olivenöl
3 EL Aprikosenkonfitüre
Saft von ½ Zitrone

Salz, Salbei und Rosmarin in einem Mörser zerstoßen. Das Schweinefilet von Sehnen und Häuten befreien und mit etwas Öl einreiben. Auf dem heißen Grill insgesamt ca. 20 Minuten grillen, bis die Kerntemperatur 75–80 °C  beträgt. Regelmäßig wenden. Konfitüre und Zitronensaft verrühren. Das fertige Filet mit der Hälfte der Marinade  bestreichen und kurz mit Marinade weitergrillen. Das Filet in Scheiben schneiden und die restliche Marinade und das Salz darübergeben. Sofort servieren.

Tipp: Das restliche grüne Salz kann im Kühlschrank aufbewahrt und für alles Mögliche verwendet werden, vom Hacksteak bis zum Fisch. Sie können es auch bei geringer Hitze im Ofen trocknen, dann ist es bei Zimmertemperatur lange haltbar.

*

KRAUTJUNKER-Kommentar:  Ich habe das Rezept bereits dreimal mit Genuss erprobt und kann es wirklich empfehlen.

Drei Dinge, vielleicht Binsenweisheiten für manche, sind unbedingt zu beachten:
Erstens: Es hängt sehr viel an der Qualität des Schweinefleisches. Wie beim Wein gibt es große Qualitätsunterschiede, die sich in der Herstellung,  also der Aufzucht des Mastviehs, begründen und im Preis darstellen. Man bekommt, was man bezahlt.
Ein zweites: Bei mir war das Fleisch jedes Mal schneller als in den angegebenen 20 Minuten gar. Wahrscheinlich weil ich das Filet schon auf den Grillrost legen musste, wenn die Kohlen noch wie kleine Sterne glühten. Warum dieser Wahnsinn? Gierigen Gästen wuchsen bereits lange Reißzähne und sie drohten, gleich mich persönlich zu verschlingen, wenn nicht sofort zack-bumm… Grundsätzlich also immer die Zeitangaben bei Rezepten kritisch sehen, sonst verliert man seinen Platz an der Spitze der Nahrungskette und wird selbst gefressen.
Schlussendlich: Wenn man keinen vernünftigen Mörser hat und/oder ungeübt mit dem Gerät umgeht, dauert dieser Arbeitsschritt verblüffend lange. Hier meine Empfehlung: https://krautjunker.com/2016/07/21/skeppshult-swing-kraeuter-und-pfeffermuehle-aus-gusseisen/

 

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Anmerkungen

Von KRAUTJUNKER gibt es eine Facebook-Gruppe.

Titelbild

Titel: Grillbar: Louisa grillt anders

Autorin: Louisa Lorang

Verlag: BusseSeewald

ISBN-13: 978-3772473937

Verlagslink: http://www.busse-seewald.de/Kochen/Grillbar.html

KRAUTJUNKER-Rezension: https://krautjunker.com/2016/06/17/grillbar-louisa-grillt-anders/

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