Tarteletts mit Steinpilzen

von Mimi Thorisson

Sobald die Saison beginnt, bin ich schon frühmorgens in Räuberzivil draußen in den Wäldern unterwegs. Man muss seiner Intuition folgen, einen guten Riecher haben und nach Anhaltspunkten Ausschau halten. Die Pilze wachsen häufig in der Nähe von Eichen. Darauf verlassen darf man sich allerdings nicht unbedingt. Wenn man dann mit Erde und Kratzern übersät, aber mit einem Korb voller Steinpilze, die in Paris ein kleines Vermögen kosten würden, im Arm nach Hause kommt, ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Da nun aber nicht jeder das Glück hat, im Médoc zu leben, kannst Du für dieses Rezept auch jeden anderen frischen Pilz (möglichst aus dem Wald) verwenden.

 

Rezept für 4 Personen

225 g Blätterteig, selbst gemacht oder fertig gekauft und gegebenenfalls aufgetaut

60 g Butter

1 große Schalotte, geschält und fein gehackt

3 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt

575 g frische Steinpilze, halbiert

1 Bund Petersilie, die Blätter abgezupft und fein gehackt

feines Meersalz und

frisch gemahlener

schwarzer Pfeffer

Mehl zum Ausrollen

Olivenöl zum Beträufeln

 

Den Backofen auf 180 ºC vorheizen.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ½ cm dick ausrollen und vier Kreise (11 ½ cm Ø) ausstechen. Die Teigkreise mehrfach mit einer Gabel einstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Mit Backpapier abdecken und ein zweites Blech daraufsetzen, damit der Teig nicht zu stark aufgeht.

Die Teigkreise 10 Minuten backen. Das Blech und das Papier herunternehmen und den Teig für weitere 6–7 Minuten in den Ofen schieben, bis er goldbraun ist. Die Kreise anschließend auf vier Teller verteilen.

Inzwischen die Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne zerlassen und die Schalotte und den Knoblauch 1–2 Minuten darin anschwitzen. Die Wärmezufuhr erhöhen, die Pilze dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 2–3 Minuten bei starker Hitze anbräunen.

Die Pilze auf den Teigkreisen verteilen, mit der Petersilie bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln und sofort servieren.

 

Anmerkungen

Dieses Rezept und der Begleittext sind dem Buch „Das Beste aus meiner französischen Küche“ von Mimi Thorisson entnommen.  Ich habe mir nur erlaubt, beim Text vom „Sie“ zum „Du“ zu wechseln, da dies in den sozialen Medien des Internets und daher auch auf meinem Weblog die übliche Umgangsform ist.

mimi

Ich danke dem Umschau Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Der Verlagslink ist hier: https://umschau-verlag.de/buch/das-beste-aus-meiner-franzoesischen-kueche

 

Verlag: Neuer Umschau Buchverlag GmbH

Titel: Das Beste aus meiner französischen Küche

Autorin: Mimi Thorisson

ISBN: 978-3-86528-791-5

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